Nachrichten 2021-H2

Barsikower Landbote Online

09.10.21: Feier der Dorfvereins ,Barsikow e.V.'

Anna Funke (l) verabschiedet Marita Feller (r) als Kassenwärterin

Nach langer Pause gab es mal wieder eine Mitgliederfeier des Dorfvereins ,Barsikow e.V.‘. Marita Feller hatte schon am 17. März 2021 in einer elektronischen Mitgliederversammlung ihr Vorstandsmandat niedergelegt. Nun war es wirklich an der Zeit, dass der Dorfverein seine langjährige Schatzmeisterin persönlich verabschiedete. Dazu wurde eine kleine Feier in der Feuerwehr zum Anlass genommen.
Vorsitzende Anna Funke rief in Erinnerung, dass Marita seit dem Anfang des Vereins im November 2009 die Kasse vertrauensvoll betreut hat. Sie hat in diesen 11 Jahren und 4 Monaten nicht nur akkurat die Administration geführt, sondern auch dafür gewacht, dass die Gelder gut und gerecht ausgegeben werden. Nur mit einem solchen ehrenamtlichen Einsatz können schöne Sachen für das Dorf auf die Beine gestellt werden. In Maritas Zeit ist der Jahresumsatz des Vereins von Null auf eine ordentliche fünfstellige Zahl gestiegen – was eine große Verantwortung mit sich bringt. Anna Funke bedankt sich aufs Herzlichste bei Marita und gibt ihr ein entspannendes Geschenk als Dank. Die Anwesenden pflichten ihr bei mit einem tosenden Applaus.

Zugleich mit Marita hat sich Verena Neumann nach 5 Jahren verabschiedet als Kassenprüferin. Anna Funke bedankte sich auch bei ihr mit einem flüssigen Geschenk. Zugleich begrüßte sie noch mal den neuen Schatzmeister Maxim Derenko und den neuen Kassenwart Dietmar Zieschang.

Abschied von Verena Neumann als Kassenprüferin

06.10.21: Pflege der Ahornallee - Bahnhofstraße

Der Eingang des Dorfes Barsikow von der B5 kommend wird von einer Ahornallee gebildet, die in den historischen Dorfkern führt. Diese Allee bietet den ersten Eindruck für Gäste, die das Dorf besuchen und vermittelt den Bewohnern, bald zu Hause zu sein. Sie ist ein wertvoller Teil des Dorfgesichtes.
Es ist allerdings kaum zu übersehen, dass die Allee nicht in einem guten Zustand ist. Das Totholz nimmt zu und es gibt zunehmend Lücken, wo früher mal Bäume standen. Deswegen ist es wichtig, eine langfristige Strategie zu entwickeln, damit nicht irgendwann die ganze Allee verschwunden ist und das Eingangstor zum Dorf (bestenfalls) nur noch aus jungen, frisch gepflanzten Bäumen besteht.
Frau Ute Zernitz ist Sachbearbeiterin für öffentliches Grün und Baumkontrolleurin bei der Gemeinde Wusterhausen und hat sich im Sommer intensiv um die Ahornallee gekümmert. Dabei hat sie ihre Befunde mit blauer Farbe auf die Bäume gespritzt. Dabei bedeutet ein blauer Punkt „Totholz entfernen“, AE „Asteinkürzung“ und LP „Lichtraumprofil erstellen“. Wenn eine weitere Zustandsbeurteilung erforderlich ist, steht ein Z auf dem Baum. Die Anwesenheit des Eichenprozessionsspinners wird mit EP angedeutet.
Insgesamt sind an 170 Bäumen Maßnahmen durchzuführen; fast immer ist Totholz zu entfernen.

Frau Zernitz schreibt zur Ahornallee:
„Die Allee ist in keinem guten Zustand. Mehrere Bäume werden wohl in den nächsten Jahren abgängig sein. Die Totholzbildung ist in der Allee stark ausgeprägt, viele Bäume kränkeln. Etliche Bäume bedürfen einer Zustandsbeurteilung (wegen Fäule, Pilze, Hohlklang etc.), um das weitere Vorgehen zu planen, z.B. ob evtl. doch eine Fällung erfolgen muss oder ob Pflegemaßnahmen und Beobachten/Kontrollieren der Bäume ausreichend sind.“
Sie macht sich auch Gedanken über den längerfristigen Zustand der Allee. So stellt sich die Frage für die Zukunft, ob Nachpflanzungen mit einer anderen Baumart sinnvoll sind – also nicht die gleiche Baumart wieder an den gleichen Standort zu setzen, wo der Boden schon baumspezifische Nahrungsdefizite aufweist. Darüber wird sie noch weitere Informationen einholen. Allerdings würde man dadurch natürlich den Charakter der Allee zerstören, zumindest so lange, bis alle Bäume ersetzt wurden, aber dies würde Jahrzehnte dauern, da etliche Ahorne sehr vital sind.
Unser schöner Dorfeingang wird noch über Jahre unsere Aufmerksamkeit brauchen!

26.09.21: Bundestagswahl 2021

Der Barsikower Wahlvorstand: (vlnr) Karsten Winkelmann, Marita Feller, Marlies Reinhold, Maximilian Kiesel (Vorsitzender), Veronika Gräfin Stillfried Rattonitz und Silas Schulze

Die Bundestagswahl 2021 im Alten Konsum wurde vom kompetenten Barsikower Wahlvorstand unter der Leitung von Maximilian Kiesel begleitet. Der Wahlvorstand zeichnete sich auch durch Geschwindigkeit aus: er konnte schon um 18:22 Uhr, also 22 Minuten nach der Schließung des Wahllokals, das Barsikower Ergebnis an den Wahlleiter in Wusterhausen weitergeben.
Die Wahlbeteiligung war erfreulich hoch: 80,3%. Sie ist seit 2013 (54,7%) stark gestiegen.

Die diesjährige Wahlbeteiligung darf sich auch im Vergleich zur gesamten Gemeinde Wusterhausen, Brandenburg und Deutschland sehen lassen. Lag Barsikow 2013 noch weit hinter Wusterhausen und um so mehr hinter Brandenburg und Deutschland zurück, ist die Wahlbeteiligung 2021 hier sogar die höchste in diesem Vergleich.

Die genaue Wahlbeteiligung wird für die Dörfer der Gemeinde Wusterhausen nicht offiziell veröffentlicht. Das liegt an der Briefwahl, bei der die oft niedrigen Zahlen pro Dorf nicht mitgezählt werden, um die Geheimhaltung zu gewähren. Die Briefwähler werden darum in größeren Gruppen von Dörfern behandelt und fließen in die Berechnung von Wahlbeteiligung und Wahlergebnis pro Dorf nicht ein. Barsikow hatte dieses Jahr 24 Briefwähler auf 157 Wahlberechtigte (15,2%). Mit dieser Zahl konnten wir die Wahlbeteiligung in Barsikow – wie in den Vorjahren – wohl exakt feststellen. In der Gemeinde Wusterhausen wurde insgesamt von 17% der Wahlberechtigten per Brief abgestimmt.
Weil die Briefwähler nicht bei den Ergebnissen pro Dorf berücksichtigt werden können, ist die veröffentlichte Stimmverteilung über die Parteien in einem Dorf nicht ganz genau. Allerdings ist das Wahlverhalten der Briefwähler nicht sehr viel anders als das der Urnenwähler, wie der Vergleich für Wusterhausen zeigt. Es gibt nur erhebliche Abweichungen für AfD und für die Grünen. Briefwähler wählen 7,1% weniger AfD und 4,5% mehr Grüne. Relativ bedeutet das für diese Parteien ca. 40%. Wenn wir die Ergebnisse pro Dorf also betrachten, werden durchschnittlich die AfD Ergebnissen etwas höher und die Ergebnisse der Grüne etwas niedriger angegeben als in der Realität der Fall ist. Insgesamt ist der Effekt von um die 17% Briefwählern wahrscheinlich nicht dramatisch.

Das Barsikower Ergebnis der Zweitstimmen für die Bundestagswahl steht in der nachfolgenden Grafik. Im Laufe der Jahre 2013-2021 hat die SPD stark zugelegt und die CDU entsprechend verloren. Zusammen sind sie im Vergleich zu 2013 fast gleich geblieben. FDP und Grüne sind relativ stark gewachsen und die Linke hat immer wieder etwas verloren. Die AfD hat nach einem Hoch 2017 wieder an Unterstützung verloren. Kleinere Parteien (unter „Sonstige“) haben relativ viel verloren.

Es ist interessant zu sehen, wie die Ergebnisse in Barsikow sich entwickelt haben im Vergleich zu den Entwicklungen in der Gemeinde Wusterhausen, in Brandenburg und in Deutschland. Hat Barsikow eine eigene Entwicklung, oder läuft hier alles wie in den anderen Gebieten, wovon wir einen Teil ausmachen? Die Antwort steht in der nächsten Grafik.

Das Bild zeigt, dass die SPD in Barsikow deutlich stärker ist als in ihrem Umfeld. Etwas ähnliches gilt für die CDU, die hier stärker ist als in Wusterhausen und in Brandenburg – nur deutschlandweit findet die CDU deutlich mehr Unterstützung. Die Unterstützung für FDP und Grüne ist in etwa auf regionalem Niveau, aber deutlich geringer als das national der Fall ist. Die AfD ist mit 7,8% unter der Hälfte des regionalen Niveaus (Wusterhausen, Brandenburg) und ca. ein Viertel unter dem nationalen Niveau. Die Linke sind auf dem regionalen Niveau. Kleine Parteien haben in Barsikow einen schweren Stand und liegen deutlich unter den anderen Vergleichsgebieten.
Wenn wir Barsikow schon mit regionalen Ergebnissen vergleichen, ist es auch interessant zu sehen, wie die umliegenden Dörfer abgeschnitten haben. Dazu drehen wir von Bückwitz im Uhrzeigersinn um Barsikow herum. Die Daten von Metzelthin enthalten auch Gartow und Läsikow wird unter Nackel mitgezählt. Für Rohrlack haben wir Temnitztal aufgenommen.

Es fällt auf, dass die Unterschiede zwischen den Dörfern, die nur 3-4 km von Barsikow entfernt liegen, in manchen Bereichen riesig sind. Die größten Unterschiede finden wir mit Bückwitz: fast 30%Punkte mehr AfD in Bückwitz als in Barsikow und dafür 16% weniger SPD, aber auch 5-7% weniger CDU, Grüne und Linke. Aber auch Ganzer, Temnitztal und Segeletz liegen mit dem Stimmenanteil der AfD deutlich über dem regionalen Durchschnitt. Bei allen Parteien außer FDP sind die Unterschiede zwischen den Dörfern groß.
Es ist klar, dass in kleinen Gemeinschaften von 100-200 Wählern eine Handvoll Stimmen schon einen erheblichen Effekt haben kann. Dadurch sind Schwankungen der Ergebnisse zwischen kleinen Dörfern eher zu erwarten als zwischen größeren Einheiten.
Quelle Ergebnisse 2021: https://wahlen.wusterhausen.de/btw2021/index.html

 

25.09.21: Einweihung des neuen Barsikower Bouleplatzes mit einem Turnier für Senioren - im Rahmen der Seniorenwoche

Der spätere Turniersieger Hartmut Feller (links auf dem Platz) in Aktion

Am Samstag, den 25.9.2021 wurde der neue Bouleplatz auf dem westlichen Dorfanger in Barsikow feierlich mit einem Wettbewerb unter Seniorinnen und Senioren eingeweiht. Alle Dorfbewohner waren vorab von der Veranstaltung durch einen Flyer informiert worden. Der Wettbewerb sollte aber diesmal den über sechzigjährigen Barsikowern vorbehalten sein, um dieser Altersgruppe neben der Rentnerweihnachtsfeier eine eigene Veranstaltung zu bieten. Die Seniorenwoche war ein geeigneter Anlass dafür.
15 Mitspieler zwischen 64 und 81 Jahren traten bei bestem Wetter gegeneinander an. Die meisten kannten das in Frankreich so beliebte Spiel noch nicht aus eigener Erfahrung. Es gab attraktive Preise zu gewinnen. Sieger wurde Hartmut Feller. Als beste Dame erreichte Barbara Linke den dritten Platz, aber auch Heidi Protz erreichte das Viertelfinale. Der gemeinsame Sport und das gesellige Beisammensein wurden von allen genossen.
Der Bouleplatz wurde finanziert aus Mitteln des Landkreises OPR, die Barsikow sich durch die Teilnahme und den 1.Platz im Wettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ gesichert hatte. Die Umsetzung des Projektes wurde von Jens Goldberg professionell begleitet und von der Firma Bublitz Galabau aus Neustadt ausgeführt.
Bei dem Turnier wurde klar, dass zum Bouleplatz auch Sitzgelegenheiten für Spieler von Nöten sind. Es werden noch drei Sitzbänke vorgesehen, die in den nächsten Wochen von Ehrenamtlichen installiert werden sollen. Auch diese Bänke werden vom Landkreis OPR gefördert, zusätzlich zum Projekt Bouleplatz.
Vielen Dank an alle, die bei der Planung und Umsetzung der Projekte ihren Beitrag geleistet haben!

18.09.21: Auftritt der Barsikower Dorfband auf der interkulturellen Woche in Wusterhausen

Die Barsikower Dorfband „Aus dem Dorf, für das Dorf“ war, wie im Vorjahr, zu Gast beim Urfa Grill in Wusterhausen. Jacques-Yves Henri und der Wusterhausener Kulturverein organisierten in Wusterhausen die interkulturelle Woche mit vielen verschiedenen Veranstaltungen, darunter diese am Urfa Grill. Das Programm der Band war international, um beim Thema der interkulturellen Woche anzuschließen, aber auch sehr verwurzelt in der Region. So wurde das australische Lied „Waltzing Matilda“ zu „Pilgern nach Wilsnack“ mit Übernachtung in Barsikow. Die Plattenwege in der Region und deren Konsequenzen wie Sattelschmerzen wurden auf der Melodie von „Country Roads“ besungen. Pur international waren die Lieder „La Cucaracha“ und „Cielito Lindo“ die von Miguel Plonczak mit einem Latino-Herz gesungen wurden. Einige Lieder waren so neu, dass sie noch nicht mal im Dorf gespielt worden sind. Das sollte demnächst doch mal nachgeholt werden.

12.09.21: Vernissage der Ausstellung vom Kunstworkshop "Meilensteine"

Vor der Vernissage der Ausstellung zum Kunstworkshop am 12. September 2021 musste noch die letzte Hand an die Gestaltung der Exponate gelegt werden. Die erste Aktion wurde von Rosi Pethke und Anna Funke übernommen: Die harte Skulpturen aus rostigem Alteisen wurden aufgeweicht mit farbigen Strickmustern, die die Rohren an verschiednen Stellen umhüllten. Das machte die Skulpturen nicht nur schöner, sondern fügten auch noch eine symbolische Bedeutung hinzu: die Meilensteine und die Geschichte dahinter hatte so wohl harte als weichere, rostige und farbige Seiten.

Die Präsentation der verschiedenen Skulpturen in der Ausstellung bedurfte auch noch einige Arbeiten in den letzten Tagen. Das schwierigste erwies sich die richtige Präsentation der beiden liebevoll angemalten Sessel unter dem Titel „von einem Haus ein Zuhause machen“. Die definitive Lösung, die die Sessel gut präsentiert und zugleich diese Schützt war auch in der Ausstellung noch nicht fertig. Der Anblick der Szene war aber eindrucksvoll und soll am Ende möglichst weitgehend so erhalten bleiben.

Als „Zugabe“ zum Workshop hat Fred Schmidt sich an der Ausstellung beteiligt mit seinem Kunstwerk „$§@“, das durch Symbole die Warnung ausspricht, dass nun endlich mehr gegen den Klimawandel unternommen werden muss: Duch die Steuerung der Gelder ($), durch Gesetze und Verordnungen (§), aber auch durch Kommunikation. Die Skulptur gibt selber auch ein Beispiel dafür, wie Kommunikation reizvoll gestaltet werden kann.

Am Sonntag, 12.9 war es dann so weit, dass die Ausstellung offiziell eröffnet werden konnte. Anna Funke sprach über die begeisterte Teilnahme von 35 Barsikower:Innen und über ihre eigene Begeisterung über die Ergebnisse des Workshops. Sie bedankte sich im Namen des Dorfvereins beim Geldgeber, dem Minister Präsidenten und der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.
Einer der beiden künstlerischen Begleiter, Lars Jonnson, thematisierte die Kommunikation durch die Kunst und durch das gemeinsam Schaffen von diesen Kunstwerken. Er meinte, das solche Workshops sehr zum Zusammenhalt in der Gemeinschaft beitragen können und sprach die Hoffnung aus, dass auch die Kunstwerke selber noch Anlass zu mehr Kommunikation im Dorf sein und zum Zusammenhalt beitragen mögen. Dabei seien gerade unterschiedliche Meinungen zu den Kunstwerken interessant für einen Dialog.
Danach wurden drei ausführliche Führungen durch den neu geschaffenen „Meilensteinpark“ abgehalten, in denen die teilweise versteckten Bedeutungen der Skulpturen erläutert wurden.
Das Projekt wurde gefördert vom Ministerpräsidenten und von der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

04.09.21: Kultur & Landschaf: Jan Wagner und Birgitta Flick am Alten Konsum

Foto: Karl-Heinz Stecher

Am 4. September wurde die letzte Vorstellung das erhoffte Highlight nicht nur für die gesamte Ostprignitz, sondern ein Leuchtturm für die bundesdeutsche Literaturlandschaft: die Lesung des von hohen Literaturpreisen ausgezeichneten Lyrikers Jan Wagner aus seinen diversen Gedicht- und Essaybänden. Diese wunderbare Literatur wurde von den sensiblen Saxophonklängen der Musikerin und Komponistin Birgitta Flick ergänzt und eingerahmt.
Warum sollte man dem Giersch nicht nur ,Feindschaft‘, sondern auch Staunen und Hochachtung entgegen bringen? Was lässt sich alles auf einem vietnamesischen Motorroller transportieren? Was haben Quitten und Mascarpone mit Friedrich Hölderlin zu tun? Warum sind alternde Lateinlehrer verpflichtet, zu große Pullover zu tragen? Diese und viele andere Fragen konnte Jan Wagner gestern mit Hilfe der Saxophonklänge von Birgitta Flick abschließend klären. Das Duo Wagner/Flick, obwohl nie zuvor gemeinsam aufgetreten, ergänzte sich zu einem wahrhaft göttlichen Wort-Klang-Spiel, von dem der göttliche Funke wohl auf jeden, der Zeuge ihres Auftritts werden durfte, übersprang und in einem geradezu homerischen Gelächter (um bei den Dichtern zu bleiben) enden ließ.

Die Veranstaltungsreihe wurde gefördert im Rahmen von „Und seitab liegt die Stadt“ – ein Projekt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Förderprogramm „Kultur in Ländlichen Räumen“) und des Literarischen Colloquiums Berlin. 

Birgitta Flick (Foto Barbara Töpper-Fennel)
Jan Wagner (Foto Barbara Töpper-Fennel)

30.08.21: Anfang der Straßenbauarbeiten um Segeltz

Die B5 in Segeletz wird erneuert. Während der Bauarbeiten wird die Ortsdurchfahrt gesperrt („Vollsperrung“). Diese Vollsperrung wird in 6 Phasen ablaufen, die laut Plan allesamt im November 2022 zu Ende sein sollen.
Die Vorbereitungen fangen am 30. August an. Dann erfolgt für ca. 1 Woche die Vollsperrung des Plattenwegs Barsikow – Segeletz und ab dem 06.09.2021 die Vollsperrung für ca. 1 Woche des Plattenweges Barsikow – Nackel. Beide Wege werden nicht grundauf instand gesetzt, sondern für den Busverkehr vorbereitet. Es müssen Haltestellen und entlang der Strecke Ausweichmöglichkeiten für Begegnungsverkehr geschaffen werden. Es wird auch der ein oder andere Plattenstoß egalisiert. Eine grundhafte Instandsetzung erfolgt nicht. Die Festlegungen trifft der Landesbetrieb Straßenwesen (LS). Anschließend erfolgt in der KW36 eine Testfahrt mit gleichzeitiger Zustandsfeststellung mit dem Busunternehmen.
Ab dem 13.09.2021 ist geplant, die B5 bis zum Antik-Cafe aus Richtung Bückwitz kommend komplett zu sperren. Ab diesem Tag wird dann der Verkehr durch entsprechende Beschilderung über Neustadt und Dreetz umgeleitet werden. Ortskundige werden allerdings die Sperrung auch über die Plattenwege Barsikow – Segeletz und Barsikow – Nackel umfahren können. Es ist also deutlich mehr Verkehr in Barsikow zu erwarten. Es wird Stand heute keine extra Geschwindigkeitsbegrenzung geben. Eine Sperrung der Plattenwege für LKW wird vorerst auf Nachfrage beim Verkehrsamt nicht erfolgen, kann aber bei Bedarf umgehend nachträglich erlassen werden, sollte sich herausstellen, dass die LKW vorzugsweise auf die Plattenstraße ausweichen. Die Gemeinde Wusterhausen ist entsprechend sensibilisiert und wird das Verkehrsaufkommen beobachten.
Die Hoffnung ist, dass der Zustand der Plattenwege sowie auch die beengten Verhältnisse die LKW-Fahrer abschrecken diese Umfahrung zu wählen. Für den zu erwartenden (Mais) Ernteverkehr gibt es keine gesonderte Lösung. Die Plattenwege sind offizielle Fahrtwege und dürfen als solche auch befahren werden. Auch hier gilt es diesen Verkehr entsprechend zu beobachten.
In der Woche 30.08 – 03.09 ist geplant, ein Bürgerversammlung in Segeletz durchzuführen. Darüber werden wir hier Bericht erstatten.

Die 6 Phasen der Bauaktivitäten sind wie folgt geplant (Bild herunterladen: Übersicht Prinzipskizze):

Sperrabschnitt 1: Vom Ortseingang (Bückwitzer Seite) bis zur Zufahrt Antikhandel. U.a. Fahrbahn, Regenwasserkanal, Insel am Ortseingang, Geh- und Radweg, Beleuchtung und Zufahrten. Bauzeit 27 Wochen. Vollsperrung.

Sperrabschnitt 2: Von Zufahrt Antikhandel bis zur Zufahrt Schröder. U.a. Fahrbahn, Regenwasserkanal, Insel im Bereich Bushaltestelle, Geh- und Radweg, Beleuchtung und Zufahrten. Bauzeit 10 Wochen. Vollsperrung.

Sperrabschnitt 3: Von Zufahrt Schröder bis vor der Ringstraße (Weg nach Barsikow). U.a. Fahrbahn, Regenwasserkanal, Hälfte Insel Ortsausgang, Geh- und Radweg, Meilenstein, Beleuchtung und Zufahrten. Bauzeit 17 Wochen. Vollsperrung.

Sperrabschnitt 4: Von Ringstraße (Weg nach Barsikow) bis nach dem Weg nach Nackel. Dann ist ein Durchgang von Barsikow über Segeletz und auch über Nackel zur B5 nicht mehr möglich U.a. Fahrbahn, Regenwasserkanal, Einmündung nach Nackel, Geh- und Radweg und Zufahrten. Bauzeit 13 Wochen. Vollsperrung.

Sperrabschnitt 5: Einbau Deckschicht von Bauanfang bis Bauende. Bauzeit 1 Woche. Vollsperrung. Durchgang von Barsikow über Segeletz zu B5 nicht möglich.

Sperrabschnitt 6: Restarbeiten. Bauzeit 2 Wochen. Voraussichtlich keine Vollsperrung mehr.

25.08.21: Straßenbeleuchtung

Diese Leuchte ("Luminis" von Conpower) wurde in der Umfrage ausgewählt als die bevorzugte Straßenleuchte für Barsikow

Im Landboten vom 2 Quartal 2021 hatten wir eine Umfrage gestartet über die Straßenbeleuchtung. Dazu gab es eine etwas enttäuschende Zahl von 16 Rückläufe. Weil die Rückläufe oft zwei Personen repräsentieren, könnte man sagen, dass ca. 30 von 161 Einwohnern über 20 Jahren, das heißt ca. 20% teilgenommen haben. Ob damit das Ergebnis repräsentativ ist für die Barsikower Bevölkerung sei dahin gestellt. Es ist aber bestimmt repräsentativ für die Bewohner, die sich für das Thema interessieren. Auf jeden Fall hat jeder Barsikower die Gelegenheit gehabt, sich über dieses Thema zu äußern. Die Ergebnisse der Umfrage sind wie Folgt:

 

Sinnhaftigkeit einer Änderung der Straßenbeleuchtung

Von den 16 Rückläufen gab es zwei (13%), die eine Änderung unnötig finden oder unerwünscht. Eine Reaktion hatte dazu geschrieben: „Es ist gut so“. Diese beiden Rückläufe haben logischerweise auch nicht gewählt zwischen den verschiedenen neuen Optionen. 14 Rückläufe (87%) finden eine Änderung der Straßenbeleuchtung sinnvoll/erwünscht. Damit ist die große Mehrheit für eine Änderung in der Straßenbeleuchtung in Barsikow.

Wahl zwischen den angebotenen Optionen der Straßenbeleuchtung

Es wurden drei neue Optionen für die Straßenbeleuchtung angeboten: Ein neuer Kopf für die Straßenlaternen (1800 K), ein neues Leuchtmittel mit einer Farbtemperatur von 2200 Kelvin und eins mit einer Farbtemperatur von 1900 Kelvin. Von den 14 Rückläufen hatten sich 12 (86%) für den neuen Kopf als erste Wahl ausgesprochen und jeweils 1 (7%) für die beiden anderen Varianten. Es gab noch einen Rücklauf mit dem neuen Kopf als zweite Wahl, die aber erste Wahl werden würde, wenn die Lichtstärke weiter reduziert würde.
Als zweite Wahl wurde mehrheitlich (89%) das neue Leuchtmittel mit eine Farbtemperatur von 1900 K genommen und als dritte Wahl das Leuchtmittel mit 2200 K. Für die zweite und dritte Wahl wurde allerdings nur neun mal gewählt: Fünf Rückläufe wählten nur den neuen Kopf als erste Wahl und haben die andere Optionen einfach nicht gewählt. Einmal war der neue Kopf so wohl erste, als auch zweite und dritte Wahl. Dabei haben wir nur die erste Wahl berücksichtigt. Mit diesem Ergebnis wird der Ortsvorsteher nun mit und bei der Gemeinde versuchen, Unterstützung für die Umstellung der Straßenbeleuchtung in Barsikow zu finden mit Anwendung des neuen Laternenkopfes, wie er auf dem Bild zu sehen ist: „Luminis“ von Conpower mit Farbtemperatur 1800K und 15W Leistung. Das würde als Nebeneffekt schon über 60% Energie sparen im Vergleich zu den bestehenden Leuchten.

Leider ist nun die erste Aktion, dass der neue Kopf auf der Laterne vor der Kirche wieder abmontiert wird. Dieser war eine Leihgabe vom Sternenpark Westhavelland, um die Entscheidungsfindung in Barsikow zu unterstützen. Er soll nun wieder zurück, um bei Präsentationen seitens des Sternenparks als Beispiel für eine gute Straßenbeleuchtung gezeigt zu werden.
Inzwischen sind von unseren bestehenden Leuchten wieder verschiedene kaputt gegangen: Insgesamt sind schon 9 von den 2013 installierten Leuchten kaputt. Davon sind nun drei provisorisch mit einem anderen Leuchtmittel versehen und eine ist mit der Leihgabe bestückt (gewesen). Wir hoffen, dass der Ersatz schon mit den neuen Laternenköpfen gemacht werden kann, so dass keine extra Kosten für eine Zwischenlösung mehr gemacht werden müssen. Wir bitten also um noch etwas Geduld bei der Reparatur. Vorherige Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

21.08.21: Barsikower Sommerfest

Zwei Jahre nach dem vorigen Fest konnte endlich mal wieder ein schönes Dorffest organisiert werden. Nach einer Regenwoche klarte es zum Fest schön auf, so dass optimale Bedingungen für das Fest vorhanden waren. Um 14 Uhr ging es los mit dem traditionellen Verkauf von Kaffee und Kuchen und bald danach konnte man die Kalorien wieder beim Preiskegeln loswerden. Vielen Dank den Kuchenbäckerinnen und Verkäuferinnen!

Für die Kinder war die traditionelle Hüpfburg wieder aufgestellt und daneben ein „Bungee Run“ – das hieß, rennen mit einem am Rücken festgebundenen starken Gummi , der irgendwann die eigene Energie zurückholte.

Parallel dazu konnten sich Kinder mit Tattoos schmücken lassen. Sehr schön war auch der von den Kindern selber initiierte und organisierte Kinderflohmarkt, wo manch ein tolles Spielzeug den Eigentümer wechselte. Das alles musste aber kurz alleine gelassen werden als der Eismann kam – mit einer Kugel Eis umsonst für alle Kinder.

Coronabedingt gab es ein paar Einschränkungen, die vorher auch im Dorf kommuniziert waren und die nicht zu Problemen führten. Durch die neuen Anpflanzungen auf der Festwiese war das Festzelt gezwungenermaßen etwas Richtung Osten geschoben, was im Nachhinein eine gute Idee war. So war der Raum neben dem Zelt mehr in der Mitte des Geschehens als in vergangenen Jahren.

Pünktlich um 17 Uhr kam der traditionelle Höhepunkt: die Ziehung der Lose der Tombola. Die über hundert Preise wurden in einem guten Tempo gezogen und verteilt, wobei die strahlenden Gesichter der Gewinner und die eine oder andere Lachsalve die gute Stimmung weiter hob. Der Hauptpreis, eine Tageskarte für die Therme in Bad Wilsnack einschließlich Massage, wurde von Susanne Tiepke gewonnen – nicht das erste Mal, dass sie den Hauptpreis ergattert!

Inzwischen war der Kegelwettbewerb abgerundet mit Nils Bärwald als erster, Andrea Seeger als zweite und Debütantin Mia Schoeber als dritte. Harald Schrott gewann mit österreichischer Wurftechnik hinter Lokalmatador Detlef Seeger den fünften Preis. Da könnte nächstes Jahr mehr möglich sein!

Zur Unterhaltung des Publikums waren noch zwei Auftritte organisiert. Nachmittags trat Anne Vogel aus Segeletz auf mit ihrer Hula-Hoop Show, wobei vor allem die Kinder fasziniert zuguckten. Die Zauberin Greywuschel mit ihren exotischen Tieren vom „Krangener Zoo“ haben am frühen Abend die Kinder in ihren Bann gezogen und zum Mitmachen animiert
Danach ging es los mit der Musik der Band „50-UP“, die wieder ein tolles Musikprogramm anbot und für richtig gute Stimmung sorgte. Die Tanzfläche wurde gut besucht und auch verschiedene Kinder tanzten noch zur späten Abendstunde mit. So wurde das Sommerfest wieder zu einem echten Volksfest für das ganze Dorf.

Das Catering wurde wieder gut versorgt von der Firma Carsten Göbel aus Neustadt und DJ Andy sorgte für die nötige Stimmung.

Wir bedanken uns auch aufs herzlichste für die großzügigen Spenden, die der Dorfverein anlässlich dieses Dorffestes erhalten hat und die so ein tolles Programm überhaupt ermöglicht haben. Ein herzliches Dankeschön unseren Sponsoren!

11-17.08.21: Installation eines Löschwasserbehälters bei der Feuerwehr

Weil der Wasserdruck in Barsikow nicht ausreicht zum Feuerlöschen, wurde ein 100 m3 großer Behälter beim Feuerwehrgebäude installiert. Dieser dient als Vorratsbehälter von Löschwasser für die Feuerwehr für den Fall, dass es im östlichen Teil des Dorfes mal brennen sollte. Für den westlichen Teil gibt es schon eine Zisterne bei der Kirche. Das Gefäß ist 25m lang und hat einen Durchmesser von 2,25 Metern. Durch den Behälter waren 100 m3 Erde „übrig“. Mit dieser Erde wurde das Grundstück über der Zisterne auf die Höhe des benachbarten Friedhofs gebracht. Die Friedhofshecke wird im Herbst gepflanzt. Die Auffahrt von der Straße zum Behälter wird noch gepflastert.

05.08.21 Der "Haubock" vom Pantinenmacher Arthur Müller im Wegemuseum

Im Haus Dorfstraße 38, Barsikow wohnte der Pantinenmacher Arthur Müller. Er und seine Mitarbeiter benutzten einen sogenannten „Haubock“ um aus einem Stück Holz eine Pantine zu „hauen“ und zu schneiden. Dieser Bock stand noch in seiner Werkstatt, als das Haus nach dem Tode seines Schwiegersohnes Herbert Lehmann 2011 verkauft wurde.

Dieses Gerät hat Seltenheitswert und ist ein interessantes Beispiel von altem Werkzeug, das damals auf den Dörfern von den Handwerkern benutzt wurde. Entsprechend zeigte das Wegemuseum sich daran interessiert.

Am 5. August 2021 wurde der Bock nun dem Museum übertragen. Er wird am 11. September schon ausgestellt in der Ausstellung „Schusterhausen“. Der Barsikower Haubock steht auf dem Bild aus dem Wegemuseum rechts.

23.07 - 01.08.21: Kunstworkshop "Meilensteine"

Nach den individuellen Kunstprojekten „De Stijl“ (2017) und „Der Wald“ (2019) wurde dieses Jahr ein mehr kollektiver Ansatz gewählt. Das Thema wurde als „Meilensteine“ angekündigt und sollte irgendwelche Meilensteine aus der Geschichte des Dorfes oder auch persönliche Geschichten zur Inspiration für bildende Kunst nehmen. Insbesondere war das Ziel, Skulpturen („Meilensteine“) für den öffentlichen Raum zu schaffen, die die Attraktivität des Dorfes weiter erhöhen könnten.

Die Bildhauerin und Architektin Giovanna Aguirre und der Maler und Fotograf Lars Jonnson hatten in zwei Videokonferenzen (27. Juni und 4. Juli) die Teilnehmer schon begleitet in einer Vorbereitung des Workshops. Dabei wurde versucht, kollektiv und individuell Geschichten zu entwickeln, die sich für eine Umsetzung zu einer Skulptur eignen könnten.

Am Freitag, den 23.07 fing der 10-tägige Workshop mit einem gemeinsamen Essen und einem lebendigen Austausch an. Es entstanden ein paar Ideen, aber vor allem gab es ein Bedürfnis, sich die verschiedenen privaten Schrottsammlungen des Dorfes anzuschauen und sich von den vorhanden Gegenständen und Formen inspirieren zu lassen. Teilweise im Kontrast zur Planung entstanden aus Objekten Ideen und Skulpturen, wo die Bedürfnisse und Geschichten der Teilnehmer allmählich konkretisiert wurden. Nach einem sehr intensiven Workshop mit insgesamt ca. 30 Teilnehmer:Innen (einschließlich Kinder) wurde das Ganze am Sonntag, den 1. August abgeschlossen. Dabei wurden alle geschaffenen Objekte noch mal gemeinsam diskutiert und gedeutet, wurden Namen entwickelt und Interpretationen erweitert. So wurden alle Kunstwerken noch mehr zu einem gemeinsamen Produkt.

Die Vernissage der Ausstellung ist für den 12. September, 15:00 Uhr geplant, wenn Giovanna und Lars auch wieder dazu stoßen können. Leider ist die ursprünglich im öffentlichen Raum geplante Aufstellung nicht für alle Objekte möglich, weil dafür von der Gemeinde extrem strenge Sicherheitsanforderungen angewandt werden. Deswegen werden drei Skulpturen auf der Wiese hinter dem Alten Konsum ausgestellt. Die Pilgerskulptur steht auf dem Kirchengelände und drei weitere Objekte stehen im öffentlichen Raum oder sind vom öffentlichen Raum gut sichtbar.

Auf den nachfolgenden Bildern (werden später hinzugefügt) werden die verschiedene Objekte gezeigt. Zu jedem Bild gehört eine Erläuterung, die im Workshop gemeinsam entwickelt wurde. Die verschiedenen Objekte beschreiben wichtige Meilensteine in der Entwicklung des Dorfes, aber auch individuelle Meilensteine in Verbindung mit Barsikow.

Das Projekt wurde gefördert vom Land Brandenburg.

10.07.21: Kultur & Landschaft: das "Trio Satirico" am Alten Konsum

Klaus Roemer (l) und Heino Kraft (r)

In der Reihe „Kultur & Landschaft“ trat am 10. Juli 2021 am Alten Konsum das „Trio Satirico“ auf: Almut Staeglich (Gesang und Rezitation), Klaus Roemer (Saxophon) und Heino Kraft (Saxophon). Sie brachten mehr oder weniger bekannte Texte unter anderen von Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz Heinz Erhardt, Kurt Tucholsky, Eugen Roth und Hans Dieter Hüsch. Bekannte Jazz Melodien wie „The Pink Panther“ wurden als Saxophon-Duett gespielt.

Zum Höhepunkt des Programms gehörten die skurrilen Texte von Robert Gernhardt – daher der Programmtitel „Die Besteigung des St. Gernhardt – Ausflüge in deutsche Humor-Landschaften“. Weitere Publikumserfolge verbuchten die Lieder über einen Neandertaler und „wegen Emil seine unanständige Lust“. Diese Vorstellung wurde am 11. Juli auch mit großem Erfolg in Blankenberg aufgeführt.

Die Veranstaltungsreihe wurde gefördert im Rahmen von „Und seitab liegt die Stadt“ – ein Projekt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Förderprogramm „Kultur in Ländlichen Räumen“) und des Literarischen Colloquiums Berlin. 

Almut Staeglich