Die Reihe „Kultur&Landschaft“ verbindet Musik, Literatur und Landschaft in Freiluft Veranstaltungen, bei denen die Landschaft nicht nur als Kulisse, sondern auch als Mitgestalterin wirken soll – was gerade unter Corona-Bedingungen von großem Vorteil ist, denn es gibt draußen Platz genug, um Infektionen zu vermeiden.

Diese Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Projekt »Und seitab liegt die Stadt« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Literarischen Colloquiums Berlin. Es fördert bundesweit literaturbezogene Veranstaltungen in Orten mit weniger als 20.000 Einwohnern. Es wird gefördert im Rahmen des BKM-Förderprogramms »Kultur in ländlichen Räumen«. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm »Ländliche Entwicklung« (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.
Am Samstag, den 10. Juli 2021 treten in Barsikow für Sie auf:  Almut Staeglich (Hamburg, liest Robert Gernhardt), Klaus Roemer (Hamburg, Saxophon) und Heino Kraft (Bremen, Saxophon). Am Sonntag, den 11. Juli 2021 treten sie übrigens auch in Blankenberg auf.

Almut Staeglich war zunächst Deutschlehrerin an Volks- und Realschulen, anschließend studierte sie Gesang und Klavier. 1987/88 Abschlüsse als Diplom-Musiklehrerin für Klavier und Diplom-Musiklehrerin für Gesang. Eine Weile unterrichtete sie beide Fächer. Mit der Zeit stellte sie fest, dass sie vor allem der Gesangsunterricht faszinierte Seit vielen Jahren gibt sie in ihrer „Musik-Etage auf der Garage“ nur noch Gesangsunterricht. Sie tritt regelmäßig in Barsikow auf.

Der Hamburger Saxophonist Klaus Roemer ist im modernen Jazz und anderen Spielformen der improvisierenden Musik zu Hause. Er spielt Saxophon, Klarinette und Querflöte. Seine musikalische Sprache ist beeinflusst von Blues und Funk, aber auch von lateinamerikanischer Musik und anderen Ethno-Stilen und erstreckt sich bis zu experimentellen Klangspektren der Neuen Musik. In Performanceprojekten arbeitet er auch als Rezitator und Regisseur. Er ist regelmäßig zu Gast in Barsikow.

Heino Kraft ist ein Bremer Saxophonist, der mit dem Schrifsteller Bernhard W. Rahe schon Brücken geschlagen hat zwischen den Welten der Lyrik und der Musik: „Poetophon“. Er schreibt auf seiner Webseite: „Literatur und Musik sind ähnlichen Ursprungs – und wenn sie sich auf der Bühne zusammenfinden entsteht etwas Neues mit vertrautem Gewand. Akustische Poesie, musikalisches Theater, Emotionen, Klangwelten und Bilder.“ In Barsikow tritt er nun mit Almut Staeglich und Klaus Roemer auf.  

Samstag, den 17. Juli 2021 15:00 Uhr Marktplatz Wusterhausen: Auftritt der Barsikower Band "Aus dem Dorf, für das Dorf"

Die Barsikower Band wird auf dem Wusterhausener Stadtfest „Tag der offenen Höfe“ auftreten. Das Barsikower Dorfmobil wird auch dabei sein – und es wird die Gelegeneit zu Probefahrten geboten.

Samstag, den 21. August 2021: Dorffest / Sommerfest auf der Barsikower Festwiese

So sah die Tanzfläche beim Sommerfest am 10.08.2019 aus, als "Fifty Up" so wunderbar spielte

Nachdem wir das Sommerfest 2020 Coronabedingt abblasen mussten, haben wir wenigstens unser Datum für das Jahr 2021 schon mal festgelegt, in der Hoffnung, dass bis dann die Corona Probleme im Griff sind. Und es sieht schon mal gut aus!  Die Band „Fifty Up“, die auch schon für 2020 gebucht war, hat uns auch für dieses Jahr wieder zugesagt.

Samstag, 04.09.2021 15:30 Uhr im Garten des Alten Konsums: Kultur&Landschaft mit Birgitta Flick und dem Lyriker Jan Wagner

Die Reihe „Kultur&Landschaft“ verbindet Musik, Literatur und Landschaft in Freiluft Veranstaltungen, bei denen die Landschaft nicht nur als Kulisse, sondern auch als Mitgestalterin wirken soll – was gerade unter Corona-Bedingungen von großem Vorteil ist, denn es gibt draußen Platz genug, um Infektionen zu vermeiden.

Diese Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Projekt »Und seitab liegt die Stadt« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Literarischen Colloquiums Berlin. Es fördert bundesweit literaturbezogene Veranstaltungen in Orten mit weniger als 20.000 Einwohnern. Es wird gefördert im Rahmen des BKM-Förderprogramms »Kultur in ländlichen Räumen«. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm »Ländliche Entwicklung« (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.
Am Samstag, den 07. August 2021 treten für Sie auf:  Birgitta Flick (Berlin) und der bekannte Berliner Lyriker Jan Wagner.

Birgitta Flick lebt als freischaffende Saxophonistin, Komponistin und Pädagogin in Berlin und bewegt sich von dort aus saxophonistisch und kompositorisch im durchlässigen Feld des Jazz und der zeitgenössischen Komposition und Improvisation. Sie studierte Saxophon am Jazz-Institut Berlin (UdK/HfM „Hanns Eisler“) und am Royal College of Music, Stockholm; im Mai 2020 schloss sie ihr Kompositionsmasterstudium am Royal College of Music, Stockholm, ab. Aktuelle Projekte sind das Birgitta Flick Quartett aus Berlin und die deutsch-schwedisch-finnische Band Flickstick, mit der sie 2012 den Jazz Baltica Förderpreis gewann. Auch spielt sie u.a. im Duo mit der New Yorker Pianistin Carol Liebowitz, im Nico Lohmann Quintett und im Quintett der Stockholmer Sängerin Cajsa Zerhouni.

Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, lebt seit 1995 in Berlin. Er ist Lyriker, Übersetzer englischsprachiger Lyrik (,,,) sowie Essayist und war bis 2003 Mitherausgeber der internationalen Literaturschachtel „Die Aussenseite des Elementes“. Sein erster Gedichtband „Probebohrung im Himmel“ erschien 2001, gefolgt von „Guerickes Sperling“ (2004), „Achtzehn Pasteten“ (2007) und „Australien“ (2010) sowie der Essaysammlung „Die Sandale des Propheten. Beiläufige Prosa“ (2011). Im Hanser Berlin Verlag wurden zuletzt die Gedichtbände „Die Eulenhasser in den Hallenhäusern. Drei Verborgene“ (2012), „Regentonnenvariationen“ (2014), „Selbstporträt mit Bienenschwarm. Ausgewählte Gedichte 2001-2015“ (2016) sowie „Die Live Butterfly Show“ (2018) publiziert, dazu der Essayband „Der verschlossene Raum. Beiläufige Prosa“ (2017). Zusammen mit Björn Kuhligk publizierte er die Anthologien „Lyrik von Jetzt. 74 Stimmen“ (DuMont Verlag, Köln 2003) und „Lyrik von Jetzt zwei. 50 Stimmen“ (Berlin Verlag, Berlin 2008), gemeinsam mit Tristan Marquardt die Minnesang-Anthologie „Unmögliche Liebe“ (Hanser Verlag, München 2017) und mit Federico Italiano die Anthologie „Grand Tour. Reisen durch die junge Lyrik Europas“ (Hanser Verlag, München 2019).

Für seine Gedichte, die für Auswahlbände, Zeitschriften und Anthologien in vierzig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er unter anderem den Preis der Leipziger Buchmesse (2015) und den Georg-Büchner-Preis (2017). (Text: Webseite von Jan Wagner)