Nachrichten 2021-H1

Barsikower Landbote Online

19.06.2021: Jana Franke und Wenzel Benn in der Reihe "Kultur & Landschaft" am Alten Konsum

Foto: Matthias Beyer

Am 19. Juni um 15:30 fand die erste Veranstaltung statt in der Reihe „Kultur & Landschaft, organisiert vom Dorfverein ,Barsikow e.V.‘. 45 Zuschauer konnten im lauschigen Wäldchen hinter dem Alten Konsum Barsikow lyrische Texte von Jana Franke und Saxophonmusik von Wenzel Benn genießen.

Mehr Information zu dieser Serie  finden Sie auf der Webseite des Programms. Die nächste Veranstaltung findest statt am 10. Juli 2021 um 15:30 Uhr, wieder im Wäldchen hinter dem Alten Konsum.

Die Veranstaltungen werden gefördert im Rahmen von „Und seitab liegt die Stadt“ – ein Projekt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur un Medien (Förderprogramm „Kultur in Ländlichen Räumen“) und des Literarischen Colloquiums Berlin. 

Foto: Barbara Töpper-Fennel

19.06.2021: Eröffnung der Ausstellung von Barbara Töpper-Fennel "Plattenlandschaften" im Alten Konsum

(c) Barbara Töpper-Fennel

Am 19. Juni um 14:30 wurde die Ausstellung „Plattanlandschaften“ von Barbara Töpper-Fennel eröffnet. Willem Schoeber begrüßte die Gäste und lud diese ein zu einem Rundgang durch die verschiedenen fotografischen Arbeiten. Bei diesen Arbeiten wurden vier unterschiedliche Techniken benutzt. Das erste Bild in der Ausstellung zeigt Fotografien von Betonwänden, die in Mieten in der Nachbarschaft gefunden werden. Dann folgen 4 Fotomontagen, wo auf einem Hintergrund von solchen Betonwänden Landschaften aufgedruckt wurden. In einer dritten Serie von 5 Bildern wurde in jedem Bild an einem Ort sowohl die Landschaft als auch der Standort auf einem Plattenweg in einer Doppelbelichtung von der Kamera aufgenommen. Zum schluss folgen Fotos vom Schattenwurf von Pflantzen auf benachbarte Betonplatten.

Barbara Töpper-Fennel schreibt zu ihrer Ausstellung: „Die Platte – die märkische Landschaft ist geprägt durch ihre Omnipräsenz vor allem in Form von Wegen (dem Schrecken jedes Radwanderers), die noch den lieblichsten Gefilden die Romantik auszutreiben verstehen. Plattenwege sind so allgegenwärtig, dass man sie fast zum Weltunkulturerbe der Menschheit befördern möchte. Neben den Wegen gilben allerorten riesige, ebenfalls aus Betonplatten errichtete, Mieten vor sich hin, die anders als die Platten auf den Wegen nicht ständig durch Traktoren und schweres landwirtschaftliches Gerät befahren und abgenutzt (traktiert) werden, sondern Muße haben, sich den verschiedensten Witterungseinflüssen hinzugeben, so das Moose, Flechten, Pilze und Rost Bilder auf ihnen malen können in Ocker, Braun, Schwarz, Grün, Orange, Rot, ergänzt durch die groben Linien, die die Ratscher durch scharfkantiges Gerät ihnen gelegentlich verpassen. So können komplexe Landschaften entstehen. Aber auch auf den tristen grauen Wegen können die Platten zum Leben erweckt werden, wenn wir nämlich die Landschaft, die, wenn wir unsere Blicke erheben, vor uns auftaucht, als eine Art Nachbild auf den rauen Grund projizieren.“

Barbara Töpper-Fennel (r) bei der Eröffnung der Ausstellung

25.01.20: Straßenbeleuchtung

Die bekannten Nachteile der bestehenden Barsikower Straßenbeleuchtung wurden früher schon mal beschrieben: Das Licht ist zu grell und wird zu sehr waagerecht abgestrahlt, so dass es blendet und unnötige Lichtverschmutzung verursacht. Lichtverschmutzung ist ein wichtiges Umweltthema, zum Beispiel für Insekten und Vögel, aber auch für Menschen.

Das Thema wird in unserer Region vor allem vom Sternenpark Westhavelland, zu dem wir in Barsikow auch gehören, angesprochen. Wir sollten, gerade als Teil des Sternenparks, anstreben, die Außenbeleuchtung immer mit einer niedrigen Farbtemperatur auszuführen und immer so, dass der produzierte Lichtkegel dahin geht, wo wir das Licht brauchen, nämlich nach unten. So wird nur das beleuchtet, was wir beleuchten wollen und belästigen nicht unnötig Insekten und Nachbarn mit überflüssigem oder falschem Licht.

Die Straßenlaternen in Barsikow sind nun acht Jahre alt. Mittlerweile sind 6 Stück kaputt gegangen. Der Kopf dieser Laternen hat eine LED Platine im Boden und ein Spiegelsystem im Deckel, das das Licht verteilt. Dieses Spiegelsystem müsste ersetzt werden, um den Lichtkegel zu ändern. In Prinzip muss der ganze Kopf der Leuchte aber auch schon ersetzt werden, wenn die LED Platine kaputt ist. So ein neuer Kopf könnte dann gleich mit einem optimalen Lichtkegel ausgestattet werden – technisch die beste Lösung. Ein Ersatz des Kopfes würde aber hohe Kosten und eine große Verschwendung darstellen. Diese Option ist also erstmal nicht akzeptabel. Wir haben versucht, im Dialog mit der Gemeinde und dem Elektriker einen guten Kompromiss zu finden. Dieser Kompromiss sieht nun so aus: In einen bestehenden Kopf wird eine normale (E27) Fassung installiert, so dass ein neues Leuchtmittel einfach in diese Fassung gedreht werden kann. Als neues Leuchtmittel wird nun eins gewählt, das die gewünschte warme Lichtfarbe hat mit einer Lichttemperatur von 2200 Kelvin („warme Goldfarbe“).

Dazu kommt eine Ausstattung mit Lamellen, die das Licht tendenziell nach unten richten, so dass die waagerechte Ausstrahlung reduziert wird (siehe Bild).

In Vichel wurde 2020 die Straßenbeleuchtung mit genau diesen Leuchtmitteln nachgerüstet, auch auf Empfehlung des Sternenparks. Da kann man jetzt also sehen, wie es später in Barsikow auch aussehen wird. Übrigens ist die Lichtfarbe dieser Leuchten der Straßenbeleuchtung in Nackel, Bückwitz und Wusterhausen (Markt, Bahnhofstraße, usw.) ähnlich, so dass wir uns von der Beleuchtung her unseren Nachbarn angleichen.

In den nächsten Wochen stehen nun die Reparaturen der jetzt noch 5 kaputten Leuchten an. Eine Laterne wurde schon repariert, aber diese hat momentan noch eine kalte Lichtfarbe und keine Lamellen. Hier wird das Leuchtmittel ausgetauscht. Im Ergebnis werden wir nun kurzfristig 6 Laternen haben mit der neuen Ausstattung. Wir werden versuchen, die Lichtfarben nicht zu vermischen und die Lichtfarbe nach Bedarf streckenweise zu ersetzen. Wenn Sie Anmerkungen haben (negativ und positiv) zu diesen neuen Leuchten, nehmen Sie bitte mit dem Ortsvorsteher Kontakt auf.
Für weitere Informationen über den Sternenpark Westhavelland, Lichtverschmutzung und Beleuchtungsempfehlungen klicken Sie hier um zur Website des Sternenparks zu gelangen.

21.01.20: Uralte japanische Schnurbäume im ehem. Gutspark

Wenn man kein Spezialist ist, kann man hier hundert mal vorbei laufen, ohne das Besondere zu entdecken. Als aber Herr Bublitz an der Grabstelle der Familie Kriegsheim vorbei lief, entdeckte er zwei japanische Schnurbäume, die seiner Einschätzung nach ungefähr 150 Jahre alt sein sollten. Sie stehen da wahrscheinlich seit der Anlage der Grabstätte. Auf dem Bild sind sie beide mit einem rot-weißen Flatterband versehen, so dass sie irgendwann mal professionell erkenntlich gemacht werden können. Der vordere Baum ist in einem sehr guten Zustand, der hintere hat zwar ein Loch unten am Stamm, wird aber nach Einschätzung des Gartenexperten noch etliche Jahre standhaft bleiben.

Der Japanische Schnurbaum (Styphnolobium japonicum) kommt, im Gegensatz zu dem, was der Namen vermuten lässt, aus den Trockenwäldern Chinas und Koreas. Er wurde erst seit dem 18. Jahrhundert nach Europa importiert. Er blüht üppig in August/September mit cremeweißen Blüten, die stark duften. Er ähnelt ein bisschen der Robinie. Den Unterschied kann man leicht feststellen, wenn man die Zweige durch die Hand zieht: Bei der Robinie piekst es, beim Schnurbaum fühlt es sich weich an. Weil beide Bäume bei uns unmittelbar neben einander stehen, kann der „Fühltest“ leicht ausgeführt werden. Übrigens sind fast alle Teile (außer der Blüten) des japanischen Schnurbaumes stark giftig.

21.01.20: Digitaler Wandel in einem Zukunftsforum

Frau Dr. Sept vom Leibnitz Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) hat im Rahmen des Projektes „Smart Villagers“ (Schlaue Dorfbewohner) seit Mitte 2019 verschiedene BarsikowerInnen über ihren Umgang mit der Digitalisierung befragt. Dabei ging es u.a. darum, Initiativen im ländlichen Raum, die aktiv digitale Techniken nutzen bzw. Strategien zum Umgang mit dem digitalen Wandel erarbeitet haben, kennenzulernen.

Das Institut war auf Barsikow aufmerksam geworden als wir 2018 einen Sonderpreises für den Umgang mit der Digitalisierung im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen hatten.

Im Zusammenhang mit diesem Projekt wurden drei Vertreter:Innen der Dörfer, die Teil dieser Studie sind, eingeladen, um an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen beim „Zukunftsforum ländliche Entwicklung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Anna Funke vertrat Barsikow in der online Konferenz.

Das IRS präsentierte die ersten Ergebnisse der Studien in den fünf ländlichen Gemeinschaften, die in Hagelberg (BB), Wehrden (NRW), Dreis-Brück (RP), Spiegelau-Fraunau (BY) und Barsikow ausgeführt wurden.

Die wichtigsten Fragen waren dabei:
– Wie hängen digitale und soziale Innovationen zusammen?
– Was für Initiativen und Lösungen kommen zum Vorschein?
– Wer macht was? Wie werden Lösungen entwickelt?
– Wie wirken (digitale) Lösungen auf das Dorfleben?

Die Untersucher haben beobachtet, dass die verschiedenen Dörfer alle ihre eigene Weise haben, mit neuen digitalen Möglichkeiten um zu gehen. Für Barsikow wurden insbesondere die Computer- und Handykurse für Ältere erwähnt.

Es wurde ferner diskutiert, wie eine Nutzung des Dorfmobils mit Handyreservierung über eine App im Dorf funktionieren kann. Auch die Nutzung von WhatsApp Gruppen, E-Mail und Webseiten wurde besprochen als Möglichkeit, schnell Informationen im Dorf zu verbreiten. Es wurde betont, dass es bei digitaler Kommunikation wichtig ist, sich trotzdem persönlich zu treffen. Das Digitale soll den persönlichen Kontakt unterstützen und umgekehrt. Wichtig war auch die Schlussfolgerung, dass die digitale Entwicklung den Ruf und die Attraktivität eines Dorfes deutlich erhöht und auch neue Bewohner anziehen kann. So können z.B. mehr Menschen, die viel im home office arbeiten, auf’s Land ziehen. Also bleiben wir dran…!

13.01.20: Mobilfunk Sendemast in Segeletz

Bild: Deutsche Funkturm GmbH

Das deutsche Mobilfunknetz hat noch immer viele Lücken und große Teile von Barsikow sind davon auch betroffen. Die Regierung hat Abhilfe versprochen durch einen neuen Sendemast in Segeletz. Er soll auf einem Gelände der Agrargenossenschaft Barsikow errichtet werden an der Südseite des Dorfes Segeletz. Nach Information der Deutschen Funkturm GmbH ist mit einem Baubeginn Ende Februar zu rechnen. Es steht Mitte Januar nur noch die wasserrechtliche Genehmigung aus, die bald erwartet wird. Im Idealfall könnte die technische Inbetriebnahme des Standortes ab Mai 2021 erfolgen.

Baulich wird der Termin laut Betreiber sicher gehalten, aber momentan kann die technische Inbetriebnahme noch nicht genau terminiert werden. Durch die hohe Anzahl von (neuen) Mobilfunkstandorten ist es in der letzten Zeit zu Verzögerungen bei der Auslieferung von Antennen gekommen. Wenn dazu eine verläßliche Aussage vorliegt, werden wir weiter informiert.

Ein Katalog für die Kunstworkshops "Der Wald" vom Februar 2019

Vorderseite des Katalogs: Ausschnitt aus einem Gemälde von Saskia Jaedicke

Nach dem Katalog zu den Workshops „de Stijl“ ist nun auch der Katalog zu den Workshops „der Wald“ fertig. Die Workshops für Erwachsene und Kinder haben im Februar 2019 unter der Begleitung von Liz Mields-Kratochwil im „Alten Konsum“ Barsikow stattgefunden. Die Teilnehmer bekommen alle kostenlos einen Katalog (1 pro Familie).

Auch dieser Katalog wurde gefördert im Rahmen der Projektförderung, die wir jährlich erhalten, weil wir 2017 erfolgreich am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen haben.

Der gedruckte Katalog enthält mehr Fotos von den Teilnehmern als die Webversion des Katalogs. Die Webversion mit allen Kunstwerken in niedriger Auflösung können Sie hier einsehen: Katalog Der Wald

Weil der Katalog etwas größer ist als geplant, würde der Dorfverein eine Spende begrüßen, um die verbleibenden Kosten bestreiten zu können. Für Interessierte stehen noch ein paar Kataloge zur Verfügung. Sie können sich ggf. mit der Vorsitzenden des Dorfvereins, Anna Funke, in Verbindung setzen.

Rückseite des Katalogs: Veronika Stillfried und Miguel Plonczak im Wegemuseum Wusterhausen

18.12.20: Barsikow gewinnt Kreiswettbewerb "Unser Dorf lebt durch uns!"

Der vierte Kreiswettbewerb „Unser Dorf lebt durch uns!“ in der Kategorie 1 wurde wie im Vorjahr nun zum zweiten Mal vom Dorfverein ,Barsikow e.V.‘ gewonnen. Insgesamt haben 15 Dorfvereine oder -Gruppen aus dem Landkreis OPR teilgenommen. Kategorie 1 betrifft (Dach-) Vereine oder Gruppen, die mehrere Themenfelder bearbeiten. Das Preisgeld beträgt 1000 Euro.

Außerdem gab es einen Sonderwettbewerb zur „Anerkennung und Unterstützung freigemeinnütziger Arbeit in den Dörfern des Landkreises Ostprignitz-Ruppin unter den durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen“. Auch hier schnitt der Dorfverein ,Barsikow e.V.‘ unter 18 Bewerbern als erster ab und ergatterte einen Preis von 500 Euro.
In der Kategorie 2, wo Vereine oder Gruppen teilnehmen, die nur ein Themenfeld bearbeiten oder sich auf eine Personengruppe fokussieren, gab es drei Teilnehmer aus Barsikow unter insgesamt 19 Bewerbern. Hier gewannen die „Jungen Eltern Barsikow“ den 5. Preis (400 Euro), der Freundeskreis Dorfkirche Barsikow den 7. Preis (200 Euro) und unsere Musikgruppe „Aus dem Dorf für das Dorf“ den 10. Preis (200 Euro). Außerdem bekam die Friedhofsgruppe eine Summe von 100 Euro.

Herzlichen Glückwunsch an alle, die bei den verschiedenen Aktivitäten im Dorf ihren Beitrag geleistet haben! Mehr Information über den Wettbewerb, einschließlich Laudatio von Landrat Ralf Reinhardt finden Sie hier im Internet.

"Und seitab liegt die Stadt" - Veranstaltungsreihe "Kultur&Landschaft" in Barsikow 2021

Die Schriftstellerin Jana Franke hat uns auf ein Förderprogramm des Literarischen Colloquiums Berlin aufmerksam gemacht, durch das Veranstaltungen mit literarischem Bezug im ländlichen Raum gefördert werden. Im Jahr 2021 stehen sie unter dem Leitmotiv „Landschaft“.
 Der Dorfverein hat sich dazu am 15. Oktober 2020  mit dem Programm „Kultur&Landschaft“ beworben, in dem Kultur mit der wunderbaren weiten Landschaft um Barsikow verbunden werden soll. Am 17. Dezember kam nun die gute Nachricht: Wir bekommen eine Förderung über 6.288 Euro für eine Veranstaltungsreihe mit drei Auftritten in Barsikow und einer Veranstaltung in Blankenberg.
 Die Reihe „Kultur&Landschaft“ verbindet Musik, Literatur und Landschaft in Freiluft Veranstaltungen, bei denen die Landschaft nicht nur als Kulisse, sondern auch als Mitgestalterin wirken soll – was gerade unter Corona-Bedingungen von großem Vorteil ist, denn es gibt draußen Platz genug, um Infektionen zu vermeiden.



Reservieren Sie jetzt schon die Veranstaltungsdaten Samstag 19. Juni, 10. Juli und 7. August 2021 in Barsikow und Sonntag, 11. Juli in Blankenberg. Für Sie werden auftreten: Jana Franke (Lyrik) mit Wenzel Benn (Saxophon); Almut Staeglich (liest Robert Gernhardt) mit Klaus Roemer und Heino Kraft (beide Saxophon); und eine weitere noch zu benennende Lyrikerin mit Birgitta Flick (Saxophon).
 Parallel dazu wird im Alten Konsum eine Kunstausstellung gezeigt mit dem Thema „Landschaft“.
Das Konzept des Projektes „Kultur&Landschaft“ finden Sie hier: KulturLandschaftKonzept.

Die Veranstaltungen werden gefördert im Rahmen von „Und seitab liegt die Stadt“ – ein Projekt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Förderprogramm „Kultur in ländlichen Räumen“) und des Literarischen Colloquiums Berlin.